Aufarbeiten des Bambusstammes


Der Bambusstamm hat die Form eines Zylinders, er ist innen hohl und die Lamellen müssen aus der Rohwand ausgearbeitet werden. Dazu wird der Stamm eingesägt oder – und das ist heute die Regel – mit speziellen Werkzeugen in Längsrichtung gespalten.

Die so gewonnen Rohlamellen werden weiter in Vierseiten Fräsen gesäumt und es entstehen gleichmässig geformte Lamellen, die der Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen.

Die horizontale Lamellenlage


Für die horizontale Lamellenlage werden die ausgehobelten Lamellen so angeordnet, dass die Lamelle flach Horizontal ausgerichtet ist. Der Betrachter hat die Aufsicht auf die Stammaußenseite und die bambustypische Stammverdickung – das Nodium – ist besonders gut sichtbar.

Die vertikale Lamellenlage


Werden die Lamellen vertikal verbaut erhält man die Aufsicht auf die Schmalseite der Lamelle. Die so entstehende feine Linienstruktur bezeichnen wir auch als Hochkantlamelle. Der bambustypische Wachstumsknoten zeigt sich aus dem tangetialen Schnitt des Stammes und verleihen dieser vielseitigen Oberfläche ihr charakteristisches Aussehen.

Naturhell oder Lichtbraun


Naturhelle Farbe:

Bambus wird in den natürlichen gegebenen Farben gehandelt, ein heller Ton, den wir zutreffend auch als Naturhell bezeichnen. Die Bambuslamellen werden in ihrer natürlichen Farbgebung – wie gewachsen – verwendet

 

Lichtbraune Farbe:

Der lichtbraune Farbton ist die Folge eines natürliches Dampfprozesses, wobei die Lamellen in heißem Wasserdampf gelagert werden. Die Wärmebehandlung  quittiert der die Bambuslamelle mit einer Färbung zum bräunlichen Farbton. Dieser natürliche Prozeß ist auch aus der Bearbeitung mit konventienellen Holzwerkstoffen bekannt und erfolgt ausschließlich unter dem Einsatz von einer hohen Temperatur.

Bambusrohrwand - unser Autentico


Bambus läßt sich thermoplastisch verformen, eine Eigenschaft, die auch von konventionellen Holzwerkstoffen bekannt ist.

Diese Bearbeitungsform eröffnet bei Bambus die Möglichkeit, die natürlich gewachsene, stark verkieselte und steinharte Bambusrohrwand als Laufsohle oder Oberflächenmaterial verfügbar zu machen.

Bambusdiele

Modified Bamboo


Modified Bamboo bezeichnet einen hochverdichteten Bambuswerkstoff, den man als verwobene und durch Verpressen stark verdichtete Bambusfaser erklären kann.

Zur Herstellung werden die aus der Rohrwand gewonnene Bambuslamellen besäumt und später in Längsrichtung aufgefasert, um im Anschluss unter sehr hohem Druck zu Blöcken oder zu Platten verdichtet zu werden. Diese stark verdichteten Rohlinge werden im weiteren Verlauf mit Gattersägen oder Blockbandsägen zu Deckschichten oder massiven Halbzeugen  aufgetrennt.

Das hohe spezifische Gewicht von mehr als 1.000 kg/m3 sowie eine außerordentlich hohe Oberflächenhärte des Materials sind ideale Eigenschaften, um aus dem Modified Bamboo einen widerstandsfähigen Oberflächenwerkstoff herzustellen.

Bamboo Polymer Composite - econudo


Bamboo Polymer Composites gehören zur Werkstoffgruppe der Polymerverbundwerkstoffe.  Moderne Verbundwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und thermoplastisch verarbeiteten Kunststoffen etablieren sich in der Gartenwelt und überzeugen mit ihren hervorragenden Eigenschaften.

Bambus, botanisch gesehen ein Gras, empfiehlt sich als wertvoller und schnell nachwachsender Hartholzlieferant und hat sich im Bereich Bodenbeläge und Plattenwerkstoffe eine wachsende Fangemeinde erarbeitet.  Aus den Prozessen der Bambus Bodenbelags- und Plattenwerkstoffherstellung bietet es sich an, die Sägenebenprodukte des Werkstoffes als natürliches Polymer im Bereich der Verbundwerkstoffe aufzuarbeiten und einzusetzen.

Der Bambus Polymerverbundwerkstoff basiert und mindestens 60 % Bambusfasern.

Bamboo Polymer Composite

bambeau® – unsere Produktkategorien:

bambeau® – Bambus ist unsere Sache!